Milchsäuretherapie

Die Hauptstörung liegt bei vielen chronischen Erkrankungen und Schmerzzuständen in der eingeschränkten Leistungsfähigkeit des sog. "Grundsystems" nach Prof. Dr. Pischinger, das wesentlich von Bindegewebe, kleinsten Blut- und Lymphgefäßen und Nervenendigungen gebildet wird. Es ist die Substanz, die alle Zellen umgibt und über die alle Informationen und Stoffe zur und von der Zelle verlaufen.
Häufig kommt es durch zivilisatorische Auswirkungen, z. B. Lebensweise und Ernährungsfaktoren, zu Stoffwechselablagerungen, und zwar meist in Verbindung mit linksdrehender Milchsäure, die diese Gewebe für entzündliche Prozesse besonders anfällig macht. Stauungen, Verhärtungen und letztendlich Schmerzen treten auf.
Die physiologische rechtsdrehende Milchsäure (L+) wird in jedem gesunden Körper in ausreichender Menge produziert. In einem erkrankten Organismus aber nimmt durch Gärung entstehende pathogene (L-) Milchsäure überhand; sie stellt im Körper ein Toxin dar, während gleichzeitig ein Mangel an physiologischer Milchsäure und Sauerstoff besteht. Sie kann nicht abgebaut und ausgeschieden werden, benötigt wird dazu eine gleichgroße Menge rechtsdrehender Milchsäure.


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